Über mich
Wer ist Oezer Baba?
Medium · Magier · Geistheiler · Hypnosepraktiker
Meine Geschichte – Zwischen zwei Welten
Ich wurde 1966 in einem einfachen Lehmhaus in Anatolien geboren. Niemand hätte damals ahnen können, welchen außergewöhnlichen Weg mein Leben nehmen würde.
Es war ein bescheidenes Haus, gebaut aus Erde, Lehm und Holz. Kein Luxus, kein Reichtum. Doch für mich war es ein Ort voller Geheimnisse, Erinnerungen und einer unsichtbaren Welt, die mich bereits als kleines Kind faszinierte.
Dort begann meine Geschichte.
Eine Geschichte über meine Kindheit, meine Großeltern, meine spirituellen Erfahrungen, den schmerzhaften Abschied von meiner Heimat und einen Weg, der mich bis heute begleitet.
Meine Großeltern – Die Hüter eines alten Wissens
Meine Großeltern beschäftigten sich bereits seit vielen Jahren mit spirituellen Überlieferungen, traditionellen Ritualen und dem Wissen ihrer Vorfahren.
Anatolien ist eine Region, in der sich über Jahrhunderte unterschiedliche kulturelle, mystische und spirituelle Traditionen begegneten. Alte schamanische Vorstellungen, volkstümliche Heilrituale und islamisch geprägte mystische Überlieferungen haben dort ihre Spuren hinterlassen.
In dieser Welt wuchs ich auf.
Meine Großeltern waren für mich nicht nur meine Familie. Sie waren meine ersten Lehrer, meine Beschützer und die Menschen, die mich mit ihren spirituellen Vorstellungen vertraut machten.
Schon als kleines Kind glaubte ich, eine besondere Sensibilität für Dinge zu besitzen, die andere Menschen nicht wahrnehmen konnten.
Meine Großeltern sahen in mir eine außergewöhnliche Begabung.
Für sie war ich eine Brücke zwischen der sichtbaren und der unsichtbaren Welt.
Das Kind, das in das Wasser schaute
Während andere Kinder spielten, verbrachte ich viele Stunden an der Seite meiner Großeltern.
Sie führten mich in die traditionelle Praxis des Wasserschauens ein.
Dabei konzentrierte ich mich auf das Wasser und beschrieb Bilder, Eindrücke und Empfindungen, die ich während dieser Sitzungen wahrzunehmen glaubte.
Meine Großeltern deuteten diese Wahrnehmungen im Zusammenhang mit seelischen Belastungen, persönlichen Schwierigkeiten und möglichen spirituellen Blockaden der Menschen, die ihre Hilfe suchten.
Für mich war das damals nichts Ungewöhnliches.
Es gehörte zu meiner Kindheit.
Ich kannte keine andere Welt.
Ich wusste nicht, dass das, was für mich selbstverständlich erschien, für viele andere Menschen geheimnisvoll oder unvorstellbar war.
1979 – Der Tag, an dem meine Kindheit zerbrach
1979 veränderte sich mein Leben von einem Tag auf den anderen.
Ich war gerade 13 Jahre alt, als ich im Rahmen der Familienzusammenführung nach Deutschland ziehen musste.
Ich verließ Anatolien.
Ich verließ das Lehmhaus meiner Kindheit.
Und vor allem musste ich zwei Menschen zurücklassen, die für mich meine ganze Welt bedeuteten: meine Großmutter und meinen Großvater.
Für andere war es vielleicht eine Reise in ein neues Land, in eine bessere Zukunft.
Für mich fühlte es sich an, als würde meine Welt untergehen.
Plötzlich war alles fremd.
Die Sprache. Die Menschen. Die Straßen. Die Lebensweise.
Doch am meisten fehlte mir meine Großmutter.
Eine Verbindung über Tausende Kilometer
Obwohl uns Tausende Kilometer trennten, hatte ich das Gefühl, dass unsere Verbindung niemals abgerissen war.
In meinen Erinnerungen und spirituellen Erlebnissen suchte ich besonders nachts immer wieder die Nähe meiner Großmutter und meines Großvaters.
Ich empfand diese Begegnungen als eine Verbindung, die über die gewöhnlichen Grenzen von Entfernung hinausging.
Gemeinsam versuchten wir, die Tradition des Wasserschauens auch über die große Entfernung fortzuführen.
So blieb ich meiner ursprünglichen Welt verbunden.
Deutschland war mein neues Zuhause geworden.
Doch ein Teil meiner Seele war in Anatolien geblieben.
1986 – Als meine Großmutter starb, verstummte meine Welt
1986 starb meine geliebte Großmutter.
Es war einer der schmerzhaftesten Momente meines Lebens.
Ich hatte mir als Kind immer vorgestellt, dass meine Großmutter unsterblich sei.
Dass sie niemals gehen würde.
Dass ihre Stimme, ihre Liebe und ihre Nähe mich für immer begleiten würden.
Doch plötzlich war sie nicht mehr da.
Mit ihrem Tod verlor ich nicht nur einen geliebten Menschen.
Ich hatte das Gefühl, auch den Zugang zu jener Welt verloren zu haben, die meine gesamte Kindheit geprägt hatte.
Für mich starben damals zwei Welten zugleich: die Welt meiner Kindheit und die Welt meiner spirituellen Erfahrungen.
Ich zog mich zurück.
Ich wollte nichts mehr davon wissen.
Ich hörte auf, mich mit Wasserschauen und spirituellen Ritualen zu beschäftigen.
Ich ging meinen gewöhnlichen Lebensweg weiter.
Ich besuchte die Schule, arbeitete, heiratete und versuchte, ein Leben zu führen wie andere Menschen auch.
Doch tief in meinem Herzen blieb meine Großmutter lebendig.
Ihre Worte, ihre Erinnerungen und alles, was sie mich gelehrt hatte, begleiteten mich weiterhin.
1996 – Die Rückkehr zu meiner Bestimmung
Zehn Jahre später geschah etwas, das mein Leben erneut verändern sollte.
1996 hatte ich ein spirituelles Erlebnis, das ich als Begegnung mit meinen verstorbenen Großeltern empfand.
In diesem Erlebnis hatte ich das Gefühl, dass sie mich aufforderten, den Weg fortzusetzen, den ich als Kind begonnen hatte.
Ich sollte das Wissen, das sie mir vermittelt hatten, nicht verloren gehen lassen.
Diese Erfahrung bewegte mich zutiefst.
Lange hatte ich versucht, meine Vergangenheit hinter mir zu lassen.
Doch nun begann ich zu verstehen, dass meine Kindheit und die Lehren meiner Großeltern ein wesentlicher Teil meiner Identität geblieben waren.
Ich entschied mich, mich erneut intensiv mit spirituellen Traditionen und Praktiken zu beschäftigen.
Und so begann ein neuer Abschnitt meines Lebens.
Mein spiritueller Weg in Deutschland
Seit meiner Rückkehr zur spirituellen Arbeit im Jahr 1996 habe ich mich mit zahlreichen traditionellen und modernen Methoden beschäftigt.
Dazu gehören unter anderem:
- Wasserschauen und traditionelle Wasserrituale
- Hellsehen und Kartenlegen
- Channeling und mediale Wahrnehmung
- Jenseitskontakte und spirituelle Kommunikation
- Astralreisen und außerkörperliche Erfahrungen
- Hypnose und Entspannungsverfahren
- Energetische und spirituelle Heilrituale
- Schutzrituale und Amulette
- Liebesrituale und Partnerrückführung
- Spirituelle Blockadenlösung
- Verschiedene traditionelle Formen der Magie
Im Laufe der Jahrzehnte habe ich meine persönlichen Erfahrungen vertieft, unterschiedliche Überlieferungen kennengelernt und meine eigene spirituelle Arbeitsweise entwickelt.
Dabei ist mir eines besonders wichtig geworden:
Ein Mensch, der spirituelle Hilfe sucht, verdient Respekt, Ehrlichkeit und einen verantwortungsvollen Umgang mit seinen Hoffnungen und Ängsten.
Spirituelle Praktiken verstehe ich als persönliche und kulturell geprägte Wege der Sinnsuche. Sie ersetzen keine ärztliche, psychotherapeutische oder andere fachliche Behandlung.
Mehr als 55 Jahre – Ein Leben voller Erfahrungen
Heute blicke ich auf einen Lebensweg zurück, der 1966 in einem einfachen Lehmhaus in Anatolien begann.
Mehr als 55 Jahre sind seit den ersten Erfahrungen meiner Kindheit vergangen.
Ich habe Menschen kennengelernt, Schicksale erlebt, Hoffnung und Enttäuschung gesehen und vieles über das menschliche Leben gelernt.
Doch die wichtigste Erkenntnis meiner Reise ist für mich geblieben:
Nicht alles, was wir im Leben verlieren, verschwindet aus unserem Inneren. Manche Menschen verlassen diese Welt, aber ihre Liebe, ihre Worte und ihr Wissen begleiten uns ein Leben lang.
Meine Großmutter hat mir nicht nur ihre Vorstellungen von der spirituellen Welt vermittelt.
Sie hat mir etwas gegeben, das ich bis heute in meinem Herzen trage:
Den Mut, meinen eigenen Weg zu gehen.
Mein Buch – SECRETS OF EL-RASHID
Ein halbes Jahrhundert im Reich der Geheimnisse
Nach all diesen Jahren habe ich beschlossen, meine Erinnerungen, Erfahrungen und Gedanken in einem Buch festzuhalten.
In meinem Buch SECRETS OF EL-RASHID möchte ich erzählen, wie mein Weg begann, welche Erfahrungen mich geprägt haben und wie ich die spirituelle Welt heute verstehe.
Ich werde mich unter anderem mit folgenden Fragen beschäftigen:
Wie entwickelt ein Mensch seine mediale Wahrnehmung?
Was bedeutet es, ein Medium oder Magier zu sein?
Welche Rolle spielen Bewusstsein und Unterbewusstsein?
Was geschieht bei der Hypnose?
Wie werden Astralreisen und Channeling in spirituellen Traditionen beschrieben?
Welche Bedeutung haben Rituale, Symbole und die Vorstellung geistiger Energien?
Dabei möchte ich meine persönlichen Erlebnisse von überlieferten Vorstellungen und wissenschaftlich gesicherten Erkenntnissen unterscheiden.
Dieses Buch soll nicht nur von Magie handeln.
Es soll auch die Geschichte eines Kindes erzählen, das seine Heimat verlor, seine Großmutter niemals vergessen konnte und viele Jahre später zu seinen Wurzeln zurückfand.
Meine Botschaft
Ich weiß nicht, wie viele Jahre mir das Leben noch schenken wird.
Aber eines weiß ich:
Das Wissen, die Erinnerungen und die Erfahrungen, die ich in meinem Leben gesammelt habe, möchte ich nicht eines Tages einfach mit ins Grab nehmen.
Ich möchte sie aufschreiben.
Ich möchte sie weitergeben.
Und ich möchte die Geschichte jener Menschen bewahren, denen ich so viel verdanke.
Denn meine Geschichte begann nicht in einem prächtigen Haus.
Sie begann in einem kleinen Lehmhaus in Anatolien.
Bei einer Großmutter, die für mich die ganze Welt bedeutete.
Mein Name ist Özer Hazer.
Viele Menschen kennen mich als Oezer Baba oder EL-Rashid.
Und dies ist meine Geschichte.
Oezer Baba – Medium, Magier und spiritueller Lebensbegleiter
